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Trauma

 

Unter einem traumatisierenden Ereignis stellen sich die meisten etwas extremes vor wie, zum Beispiel, eine Vergewaltigung, einen Überfall, einen Krieg etc.
Und selbstverständlich sind das auch alles traumatisierende Dinge !



Aber, ob es zu einem psychischen Trauma kommt, hängt immer von der Resilienz des Betroffenen ab.
Resilienz ist das "Immunsystem der Seele" und die Fähigkeit, belastende Dinge, Krisen, zu verarbeiten und, im Idealfall, als Anlass für die persönliche Entwicklung zu nutzen.

Dabei greift der Betroffene auf eigene Ressourcen zurück oder erschafft sich neue Coping Strategien (Bewältigungsstrategien).
 Wenn es um Trauma geht, gilt es, psychische Belastungen zu integrieren ohne, das es zu Abspaltungen der Psyche kommt.

So kann ein Mensch, zum Beispiel, Opfer eines Überfalls werden und aufgrund seiner hohen Resilienz psychisch weitestgehend unbeschadet bleiben.
Ein anderer Mensch, der das Gleiche erlebt, entwickelt eine PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) .

Bei Menschen mit einer niedrigen Resilienz reichen auch weniger schlimme Erfahrungen, um traumatisiert zu werden.

Es gibt verschiedene Wege, die eigene Resilienz zu stärken und ich arbeite gerade an einem Selbsthilfeprogramm, welches ab Ende 2020 verfügbar sein wird.

Posttraumatische Belastungsstörung

Eine PTBS ist eine ernsthafte, psychische Erkrankung!

Sie kann kurzfristig nach einem erlebten Trauma entstehen aber auch zeitlich verzögert.
In einigen Fällen treten die Symptome erst Jahre später auf und es kommt vor, dass die  Betroffenen  das ad hoc nicht sofort mit dem ursprünglich traumatisierenden Erlebnis in Zusammenhang bringen.

Viele Patienten verlieren völlig das Vertrauen in andere Menschen und ihr Selbstbild, sowie das Weltbild ist nachhaltig erschüttert.
Die Patienten leiden unter Selbsthass, Scham und Schuldgefühlen und sind oft nicht mehr in der Lage, am sozialen Leben teilzunehmen.
Ich kenne Patienten, die aufgrund einer PTBS frühzeitig in Rente gehen mussten.
Aufgrund der Schwere des Krankheitsbildes entwickeln viele Betroffene zusätzlich eine Depression oder greifen zu Suchtmitteln.

Symptome können sein:

  1. Alpträume
  2. Flashbacks (das ständige Wiedererleben der auslösenden Situation und das, als ob es jetzt gerade passiert)
  3. Gedächtnisverlust (Aspekte des traumatischen Erlebnisses können nicht mehr oder nicht vollständig erinnert werden)
  4. Emotionale Leere
  5. Gleichgültigkeit und Teilnahmslosigkeit anderen Menschen gegenüber
  6. Aktive Vermeidung von Situationen, die an das Trauma erinnern könnten
  7. Schlafstörungen
  8. Reizbarkeit
  9. Erhöhte Schreckhaftigkeit
  10. Herzrasen
  11. Erhöhte Wachsamkeit
  12. Vegetative Übererregtheit
  13. Suizidgedanken

Die aufgeführten Symptome können auch auf andere, psychische Erkrankungen oder Störungen hindeuten.
Daher ist die Differenzialdiagnose wieder besonders wichtig !
Viele der Symptome können auch bei einer Anpassungsstörung oder einer akuten Belastungsreaktion auftreten.
Die Behandlung einer PTBS, wenn sie als solche erkannt wird, ist langwierig aber mit einer guten Prognose.
In wenigen Fällen kommt es zu einem chronischen Verlauf.

Angehörige von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen entwickeln häufig eine PTBS !

Komplexe posttraumatische Belastungsstörung


Die KPTBS ist aktuell nicht im Diagnosekatalog (ICD-10) aufgeführt, soll aber in der nächsten, aktualisierten Auflage aufgenommen werden.
Wiederholte Traumatisierungen können zu der Entwicklung einer KPTBS führen.

Achtung:

Bei der Symptomatik gibt es viele Überschneidungen zu der Borderline Persönlichkeitsstörung !
Eine ausführliche Differenzialdiagnostik ist auch hier extrem wichtig und die komplexe, posttraumatische Belastungsstörung wird oft nicht als solche erkannt !
Es gibt außerdem Überschneidungen zu dissoziativen Störungen, PTBS, Depressionen und Suchterkrankungen.

Die Betroffenen haben oft große Schwierigkeiten mit der Regulierung ihrer Gefühle und reagieren übermäßig emotional oder, wenn sie an ihre Grenzen gelangen, auch mit Wutausbrüchen .
Die Patienten neigen, genau wie ein "Borderliner", zu selbstschädigendem Verhalten .

Komplex Traumatisierte neigen zu Dissoziationen.
Dabei zieht sich ihr Bewusstsein von der Außenwelt zurück, ähnlich wie bei einem Tagtraum.
Sie stehen neben sich und das Umfeld erscheint ihnen unwirklich.

Betroffene empfinden sich als hilflos, haben große Schuldgefühle, haben wenig Gespür für ihre eigenen Grenzen und ein großes Problem, anderen Menschen zu vertrauen.
Sie haben ein geringes Selbstwertgefühl und fühlen sich von niemandem verstanden.
Dadurch, dass sie ihre eigenen Grenzen nicht kennen oder nicht verteidigen, geraten sie oft in Situationen, wo sie ausgenutzt werden !

Achtung:
Komplex traumatisierte Menschen sind ein Hauptgewinn für Psychopathen und andere, gestörte Menschen !

Betroffene benötigen dringend eine qualifizierte Traumatherapie !
Es ist daher wirklich, wichtig, dass sie eindeutig diagnostiziert werden und viele Therapeuten haben damit Probleme.

Bindungstrauma


Ein Bindungstrauma entsteht, wenn einem Mensch in der Kindheit oder im jugendlichen Alter von einer engen Bezugsperson emotionale und/oder körperliche Verletzungen zugefügt werden.
Ein Bindungstrauma zu heilen, ist eine Herausforderung !
Die Betroffenen haben sehr starke Schutzmechanismen aufgebaut und die daraus resultierenden Überlebensstrategien verursachen große Probleme in Beziehungen .
Das betrifft alle Arten von Beziehungen.




Das früher empfohlen wurde, auf das Schreien von einem Baby nicht zu reagieren, gilt heute
als fatal!






Was die Gehirnentwicklung angeht, ist jedes Kind ein "Frühchen".

Damit sich das Gehirn optimal entwickelt, benötigen Kinder eine feste Bindungsperson.
Kinder binden sich an die Person, die verfügbar ist, also meistens an die Mutter und den Vater.
Ist diese Bindung gestört, in welcher Form auch immer, versucht das Kind ein Leben lang die Bindung nachzuholen.
Und gerät dabei oft an unpassende oder sogar gefährliche, toxische Beziehungspartner !

Ohne sichere, stabile Beziehungen neigen Menschen mit einem Bindungstrauma eher zu Depressionen und Ängsten, sind anfälliger für weitere Traumatisierungen.
Außerdem haben sie oft eine gestörte Selbstwahrnehmung und sind nicht in der Lage, die eigenen Emotionen korrekt zu erkennen und auszuhalten.

Die Regulierungsfähigkeit der Bezugspersonen und deren Nervensystem ist die Basis für die eigene Kontakt-und Beziehungsfähigkeit!



Durch das eigene Defizit, die Emotionen regulieren zu können, entwickeln die Betroffenen Strategien , um überhaupt funktionieren zu können.
Viele rutschen in eine Sucht, verletzen sich selbst und selbstverständlich sind sie prädestiniert, um in toxische Beziehungen zu gelangen.
Menschen mit einem Bindungstrauma entwickeln ein unsicheres Beziehungsverhalten, zum Beispiel Bindungsangst, starke Verlustangst oder, im schlimmsten Fall, eine Persönlichkeitsstörung.

Ein Bindungstrauma bedeutet tiefgreifende Folgen , meistens für das gesamte Leben.
Den Betroffenen fehlt das Urvertrauen !
Und das Ganze ist ein Teufelskreis!
Traumatisierte Eltern und ich gehe von einer hohen Anzahl aus, die nicht wissen, dass sie traumatisiert sind, geben ihr Trauma an ihre Kinder weiter !
Diesen Kreislauf gilt es zu durchbrechen !

Für die Betroffenen ist es schwierig, ein Bindungstrauma zu erkennen.
Sie erinnern sich nicht an ein bestimmtes, traumatisches Ereignis wie es, zum Beispiel, das Opfer einer Vergewaltigung kann.
Die eigene Kindheit wird im nachhinein meistens als "normal" beschrieben.
Oft reichen Kleinigkeiten, um ein Kind zu traumatisieren !
Das elterliche Nicht-Beantworten von Mimik, von körperlichen oder seelischen Bedürfnissen oder verachtende Blicke reichen schon aus.

Was Eltern mit psychischen Störungen oder einer Sucht bei ihren Kindern anrichten, muss ich wohl gar nicht erwähnen!



Dissoziation


Unter existenzieller Bedrohung geraten wir in den "Fight Flight Freeze" Modus.
Diesen kann man auch sehr schön in der Tierwelt beobachten.
Ein bedrohtes Tier wird flüchten, kämpfen oder "einfrieren" /erstarren.

Die Theorie "Fight-or-Flight" wurde von dem Psychologen Walter Cannon begründet und entstammt, evolutionsbiologisch, der Steinzeit.
Seinerzeit war jede Bedrohung existenziell !
Stress ist eigentlich ein Kurzzeit-Notfallprogramm.
Die biologischen Reaktionen auf Stress sind heute noch exakt die gleichen, wie damals.
Der Unterschied ist aber, dass die Stressreaktionen damals wirklich nur für einzelne Situationen aktiviert wurden.
Menschen sind nicht darauf ausgerichtet, langfristig unter Stress zu stehen.
In bestimmten Situationen, wenn wir nicht kämpfen oder flüchten können, gelangen wir in den Freeze Modus.
Wir erstarren, stellen uns quasi tot.
Wir ergeben uns und resignieren.
Das Empfinden von Schmerzen und auch das Denken wird kurzfristig ausgeschaltet.
Erinnerungen an diese Situation sind später nicht oder kaum vorhanden.

Dauerhaft gestresste Menschen werden chronisch krank.
Lethargie, Depressionen oder Burn-Out können entstehen.

Wenn wir dissoziieren, werden folgende, integrative Funktionen unterbrochen:


  • Das Bewusstsein

  • Das Gedächtnis

  • Die Selbst-und Körperwahrnehmung

  • Die Wahrnehmung der Umgebung

  • Die Identität

Dissoziation ist die Fähigkeit, etwas aus dem Bewusstsein abzuspalten.
Bei kleinen Kindern, die sich gefühlt in andauernder Gefahr befinden, kann Dissoziation zu einer dauerhaften Bewältigungsstrategie werden. 
Dabei ist das keine bewusste Entscheidung, sondern passiert automatisch.
Die Aufspaltung der Persönlichkeit ist eine Überlebensstrategie und ermöglicht das Überleben in ausweglosen Situationen.

Aus der Epigenetik wissen wir, dass besonders frühe Traumatisierungen das Gehirn verändern können.
Der präfrontale Kortex und die Amygdala alarmieren permanent auch bei relativ geringem Stress.
Wenn man nicht früh genug eingreift, können sich dissoziativ bedingte Störungen chronifizieren und das hat selbstverständlich einen großen Einfluss auf unser Gedächtnis, unsere Wahrnehmungen und auf alle Arten von Beziehungen.

Die Spaltungen der psychischen Struktur nach einer Trauma Erfahrung erfolgen, laut Professor Ruppert, so:

1. Es gibt traumatisierte Anteile.
2. Es gibt Anteile im Überlebensmodus.
3. Es gibt immer auch gesunde Anteile.

Und da können wir ansetzen, um ein Trauma zu heilen und die traumatisierten Anteile wieder zu integrieren.



Generationsübergreifendes Trauma/Transgenerationale Traumatisierung.

Das ist ein ganz aktuelles Thema !

Die Großeltern von uns oder die Urgroßeltern haben einen oder sogar beide Weltkriege miterlebt !
Unsere Eltern oder Großeltern waren fast alle traumatisiert.
Zumindest darf man von einer großen Zahl ausgehen.

Diese Traumatisierungen waren "normal", es wurde nichts dagegen unternommen.
Psychologie wurde stigmatisiert - zum Psychiater oder Psychologen ging man nur, wenn man "irre" war !

Die Betroffenen hatten außerdem gar keine Zeit, sich um etwaige, psychische Belange zu kümmern.
Häuser mussten wieder aufgebaut werden etc. etc.
Die Kinder mussten funktionieren und die Auswirkungen der Traumata auf die Eltern aushalten.
Viele übernahmen die Elternrolle (Parentifizierung) und versuchten, den Kummer der Eltern auszugleichen.
Zurück blieben fehlende,positive Kindheitserinnerungen, eine fehlende Identität, Verlustängste.

Männer, die im Krieg unmenschliche Erfahrungen machten, übten verstärkt häusliche Gewalt aus !

Die Folgen von Trauma können auch erst später entstehen, teilweise erst Jahre später.

Werden Traumata nicht verarbeitet, werden sie durch Übertragung und Gegenübertragung an die Kinder weiter gegeben und die Symptomatik verschlimmert sich von Generation zu Generation.

Studien weisen darauf hin, dass die traumatischen Erlebnisse des zweiten Weltkrieges erst nach mehreren Generationen aufgearbeitet werden können.
Die Großeltern waren einfach nicht in der Lage dazu.

Noch etwas kommt hinzu:

Zu Zeiten des Nationalsozialismus war die autoritäre, schwarze Erziehungspädagogik populär!

"Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind" war einer der erfolgreichsten, deutschen Erziehungsratgeber des 20. Jahrhunderts, der 1934 erschien.



Die Ärztin Johanna Haarer gab unfassbare Ratschläge:

Das Kind solle gleich nach der Geburt für 24 Stunden von der Mutter getrennt werden, es solle fortan in einem stillen, ruhigen Raum verbleiben und begreifen, dass es zu bestimmten, von der Mutter festgesetzten Zeiten versorgt wird. Wenn das Baby vor Hunger oder Kummer schreit, appelliert Haarer an die Disziplin der Mütter:

 „Dann, liebe Mutter, werde hart! Fange nur ja nicht an, das Kind aus dem Bett herauszunehmen, es zu tragen, zu wiegen, zu fahren, oder es auf dem Schoß zu halten, es gar zu stillen. Das Kind begreift unglaublich rasch (…). Nach kurzer Zeit fordert es diese Beschäftigung mit ihm als ein Recht, es gibt keine Ruhe mehr, bis es wieder getragen, gewiegt, oder gefahren wird –und der kleine, aber unerbittliche Haustyrann ist fertig.“


*Trigger und mögliche Auswirkungen*
Wenn Du an einem Bindungstrauma leidest und nicht möchtest, dass Deine Gefühle die Kontrolle übernehmen, was Dich in wirklich blöde Situationen bringen kann, musst Du Deine Trigger genau kennen.
Hier eine kleine Liste mit möglichen Anzeichen.
Beobachte Dein Verhalten ganz genau und notiere Dir, was genau passiert...
1)
Plötzliche, körperliche Veränderungen:
- Herzrasen
- beschleunigte Atmung
- Schwitzen
- Engegefühl im Brustbereich
- Magenzwicken
- Übelkeit
2)
Plötzliche Stimmungsveränderung:
- ängstlich
- ärgerlich bis aggressiv
- traurig
- verzweifelt
- innere Leere
3)
Damit verbunden (Punkt 2) Änderungen im Verhalten:
- Streit provozieren
- sich komplett zurückziehen
- dissoziieren
- Aggressionen
- hektische Betriebsamkeit
4)
Kognitive Veränderungen:
- Irritation
- Verwirrtheit
- Misstrauen
- Unentschlossenheit
- Konzentrationsprobleme
5)
Plötzliche Irritation durch scheinbar zusammenhanglose Dinge:
- Berührung
- Lärm / Geräusche
- Menschen
- Plätze
- Haptik von Gegenständen
Werde zum Experten für Deine Trigger damit Du zukünftig früh genug bemerkst, wenn Dein Nervensystem Gefahr läuft, außer Kontrolle zu geraten.
Nur wenn Du es früh genug bemerkst, bevor Dein Reptiliengehirn die Kontrolle übernimmt, kannst Du Dein Verhalten noch gezielt beeinflussen 🙏.
Viele Beziehungsprobleme oder
Probleme im Job können so vermieden werden...














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Bindungstrauma, Bindungsangst und Beziehungen.

  Ein Thema, welches mit viel Leid und den Gefühlen von Hilflosigkeit und Ohnmacht verbunden ist. Der Wunsch nach Bindung ist eines der Grundbedürfnisse eines jeden Menschen. Dieses Bedürfnis stammt zum Teil tatsächlich noch aus der Steinzeit denn seinerzeit waren Einzelgänger kaum überlebensfähig. Baby's und Kleinkinder sind selbstverständlich zwingend auf ihre Bezugspersonen angewiesen. Sie sind nicht in der Lage, alleine zu überleben. Die offiziellen Zahlen besagen, dass 50 % der Menschen ein sicheres Bindungsverhalten aufweisen. Ich sehe diese Zahl als etwas zu optimistisch eingeschätzt an was aber daran liegen kann, dass ich in der Praxis fast nur Klienten mit einem gestörten Bindungsverhalten betreue . Wir tragen unser erlerntes Bindungsverhalten ein Leben lang mit uns herum und agieren es in unseren Beziehungen aus. Da wir, wenn wir kein sicheres Bindungsverhalten gelernt haben, fatalerweise oft Beziehungspartner anziehen, die uns unsere Problematik sehr genau spiegeln, ist
  So ist es und dieser offensichtliche Hass war für mich damals sehr hilfreich...denn das war das wahre Gesicht... Die Maske war gefallen. Was Du dann siehst, ist erschreckend und irgendwie nicht human. Mir hat es geholfen, mich nicht mehr permanent zu hinterfragen. Es hat mir deutlich aufgezeigt, dass meine Wahrnehmung stets goldrichtig war und sein permanentes Gaslighting verlor ad hoc seine Wirkung. Außerdem war es hilfreich weil ich wusste, dass mir ein persönlicher Krieg bevor steht und ich mich entsprechend vorbereiten konnte! Aber zusätzlich hat es, trotz allem, ein Mitgefühl in mir berührt weil ein Mensch, der so von Hass zerfressen ist, kein lebenswertes Leben führen kann. #narzissmus #psychopathie #trauma #toxischebeziehungen
  E s kommt öfter vor, dass Patienten in meiner Praxis vorstellig werden und Hilfe suchen aber was sie suchen, ist jemand mit einem Zauberstab. Sie erwarten Hilfe aber sind nicht gewillt, die Ursache ihrer Probleme aufzugeben. Sei' es, Drogenmissbrauch oder die fehlende Einsicht, sich von ihrem missbräuchlichen Partner zu trennen. In diesen traurigen Fällen können wir 20 Jahre Therapie machen aber es wird nichts nützen! Mich macht das immer sehr traurig aber in diesen Fällen bin ich machtlos . Ich kommuniziere das allerdings sehr deutlich und biete ihnen an, sich gerne wieder zu melden, wenn ihre Einstellung sich geändert hat. Manchmal muss der Leidensdruck unerträglich werden, bevor es "Klick" macht.